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Roadmap Bedrohungs- und Sicherheitslandschaft Österreich (BEST AT)

Die Technologie Roadmap Bedrohung- und Sicherheitslandschaft Österreich ist eine Studie zum Thema vertrauenswürdige IKT-Systeme im Rahmen des Schwerpunktes „Vertrauen rechtfertigen: Sichere Systeme“.

Durch neue Technologien, wie etwa Cloud Computing, Big Data, Internet of Things und der immer stärker werdenden Vernetzung mit Smartphones und sozialen Netzen kommen neue Bedrohungsszenarien zu bereits Bestehenden hinzu. Das Ziel der Roadmap besteht darin, veränderte Risikolagen durch neue technologische Entwicklungen zu identifizieren und mit konkreten Vorschlägen für Schwerpunkte in der Forschungsförderung zu adressieren.

Das Problem mit Sicherheit und Vertrauen in IKT Systeme besteht in der Tatsache, dass auf Probleme meist nur reagiert wird. Die noch immer stärker werdende Digitalisierung fordert jedoch eine andere Vorgehensweise. Damit dies erreicht werden kann, müssen potentielle Szenarien schon in den frühen Phasen der Forschung und Entwicklung erhoben werden. Die Roadmap stellt dies in einem ersten Schritt dar. Anhand von (internationalen) Entwicklungen wird festgestellt, welche Herausforderungen für die IKT Sicherheit hinsichtlich der hierfür wesentlichen Bereiche „Recht, Gesellschaft, Vertrauen“, „Sicherheit von Systemen“ und „Zuverlässigkeit von Systemen“ bestehen. Aufgrund der Komplexität dieser interdisziplinären Fragestellungen wird das Projektteam durch eine sehr breit aufgestellte Arbeitsgemeinschaft repräsentiert.

Aufbauend auf den Resultaten einer Ist-Stand Erhebung in den genannten drei Teilbereichen wird in einem zweiten Schritt die Relevanz für die Technologieforschung in Österreich bewertet, wobei eine Vielfalt der Methoden, wie Experteninterviews, Umfragen und Workshops, die zunächst theoretisch gewonnen Erkenntnisse validieren soll.

Die in diesen beiden Schritten gewonnenen Erkenntnisse werden für den dritten Schritt, der eigentlichen Erstellung einer Roadmap, verwendet. Die Ergebnisse werden für den österreichischen Markt sowie die Forschungslandschaft anhand der zeitlichen Dimensionen „kurzfristig“, „mittelfristig“ und „langfristig“ kategorisiert und dargestellt. Die kurzfristige Dimension wird früh fertig gestellt, um für Leuchtturmprojekte wertvolle Informationen zu liefern. Aus den Ergebnissen der ersten Phase werden dabei als bereits frühe Zwischenergebnisse konkrete Vorschläge für mögliche Leuchtturmprojekte vorgestellt.

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